• Ani

Ja, ich will.

Das Konzept freie Trauung ist ein Konzept, dass es früher in meiner Wahrnehmung nicht gab. Noch während meiner Ausbildung zur Hochzeitsplanerin dachte ich, dass es die standesamtliche und die kirchliche Trauung gibt. Erst vor circa einem Jahr erfuhr ich, dass es auch anders geht – und war sofort fasziniert.


 

Ich liebe Hochzeiten. So sehr, dass ich meine Zelte im Sommer 2022 abgebaut habe und mich damit mitten in Coronazeiten selbstständig gemacht habe. Ist das verrückt? Vielleicht ein bisschen.

Die Monate vergingen, ich verbrachte meine Zeit mit Marketing – doch die Kunden kamen und kamen einfach nicht. Voller Panik, niemals gebucht zu werden und im hart umkämpften Markt keinen Platz zu finden, überlegte ich, wie die Reise für mich weitergehen könnte. Sollte ich meinen Job als Projektassistentin in Vollzeit wieder aufnehmen? Was neues starten? Mich durchkämpfen? Was sagte mein Bauch, was sagte mein Herz, was sagte mein Kopf? Alle drei sagten "nein" zum Konzept Vollzeit-Anstellung, Herz und Bauch waren aber wankelmütig, was das durchkämpfen anging. Beim Netzwerken mit wundervollen Traurednerinnen fiel mir schnell auf, dass das Konzept "Trauung für jede:n" ein ganz wundervolles ist – und über Gefühle sprechen konnte ich eh schon immer gut. Ich mag den Gedanken, dass sich bei der freien Trauung (die übrigens nicht unbedingt im Freien stattfinden muss) alle wiederfinden können – unabhängig von Konfession, Sexualität, Herkunft, ggf. vorheriger Scheidung und Kirche im Allgemeinen. Liebe für alle in einem Rahmen für alle. Die Liebesgeschichten von Paaren erzählen – und wirklich jede Geschichte ist es wert, erzählt zu werden. Echte Liebe, pure Emotionen, gemeinsam durchgestandene Krisen, die die Beziehung nur stärker machen – wohl DER Grund, warum ich mich für den Beruf der Planerin entschieden habe. Und nun auch DER Grund, warum ich so viel Freude beim Verfassen und Vortragen von Traureden empfinde.


Also investierte ich sehr viel Zeit, sehr viel Geld und sehr viel Bewegung außerhalb meiner Komfortzone und meldete mich zum Traurednerinnen-Seminar in Berlin an. Zuerst eingeschüchtert von der geballten Kraft der Frauenpower, die dort im Seminar saß, fand ich schnell meinen Platz in einer wundervollen Gruppe voller inspirierender Frauen. Angeleitet von Linda Tillmann (ich von Beginn meiner Hochzeits-Karriere an bewunderte) und ihren tollen Gast-Coaches, lernte ich alles von den Traurednerinnen-Basics bis hin zum Stimmtraining. Ich durfte für meine Mitstreiterin Jenny die erste Traurede schreiben und hatte selbst fast Tränen in den Augen, als ich ihre während meines Vortrags sah. Eins stand fest – das Traurednerin sein macht mir genauso viel Spaß wie die Planung. Aus diesem Grund erweitere ich mein Portfolio nun damit – auch wenn ich tatsächlich direkt nach dem Seminar noch auf dem Heimweg meine erste Planungsbuchung bekam. Und wenig später direkt die zweite... und die dritte (JUHU!!).


Auch für die Traurede gilt: Wer noch in diesem Jahr bis zum 31.12.2021 seine Unterschrift unter meinen Vertrag setzt, bekommt 20% Startup Rabatt :) Vorher gibt es selbstverständlich ein absolut kostenfreies Kennenlerngespräch.


Ich freue mich schon darauf, euch kennen zu lernen!


Ani

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